Der erste Eindruck

Die Verpackung des Revell-Bausatzes

„Donnerwetter!“ denkt man sich, wenn man diesen Baukasten zum ersten Mal aufklappt. Riesengroße Teile! Das muss ja ein richtiger Hammer werden!

Wenn man dann aber genauer hinschaut, folgt schnell die Ernüchterung … und damit hätte man rechnen müssen. Denn: Das hier ist ein Mainstream-Bausatz von 1974. Das ist kein Ultra-Astro-Nobel-Geschoss aus Japanesien, das nur gegen Zahlung in mittlerer dreistelliger Höhe erhältlich war. Nein, für dieses Ding hat man seinerzeit garantiert nicht mehr als 20 Deutschmark über den Ladentisch gewedelt. Dementsprechend darf man von diesem Bausatz auch keine Wunder erwarten.

Wunder kommen auch keine aus dem Karton – und wenn, dann sind es blaue Wunder.

Tatsache ist, dass die Form des Modells soweit in Ordnung geht. Auch die Motoren sind recht gut gearbeitet, wenn auch ein bisschen grobschlächtig. Das Fahrwerk wirkt auch ganz in Ordnung. Doch das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit.

Die gesamte Inneneinrichtung ist ein Witz! Kaum Details. Und was angeformt ist, stimmt mit dem Original nicht einmal ansatzweise überein. Im Grunde müsste man die Teile komplett wegschmeißen und selbst bauen. Aber ich werde einmal sehen, was sich machen lässt.

Werfen wir erstmal einen näheren Blick auf die Teile.

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