Der Zusammenbau

Der Zusammenbau beginnt mit der Montage der beiden Motoren. Dieses bestehen aus jeweils sechs Teilen und lassen sich problemlos zusammenfügen. Mit der Lackierung habe ich mir keine große Arbeit gemacht – die Motoren verschwinden nachher unter den Verkleidungen und sind nur noch direkt von vorne zu sehen. Da muss gute Basisarbeit genügen!

Richtig spaßig wurde es erst beim Zusammenbau des Cockpits. Hierzu suchte ich mir im Internet zunächst Bildmaterial heraus … und dann das:

Das Armaturenbrett des Beaufighter. Hier ein Suchbild: Wo sind die fünf Unterschiede zwischen dem Original und dem Modellbausatz versteckt?

Suchbild: Wo sind die fünf Unterschiede versteckt?

Tja, hier musste ich wohl selbst ran. Das Armaturenbrett baute ich komplett selbst aus mehreren Lagen Plastikplatte und Stückchen von gezogenen Gießästen. Dann fummelte ich noch den Rest des Cockpits weitestgehend selbst. Ich verwendete von den Originalteilen nur das Steuer, die Pilotenfigur, den Sitz und die Rückwand. Das Ergebnis:

Das Cockpit - weitgehend Marke Eigenbau


Cockpit Marke Eigenbau - die Armaturen auf der Steuerbordseite Das Cockpit Marke Eigenbau - Armaturen auf der Backbordseite

Danach habe ich zuerst einmal den kompletten Rumpf zusammengebaut. Dabei veranstaltete ich keinen großartigen Tamtam, sondern pappte die Teile einfach aneinander. Danach kam das Verschleifen. Ein bisschen Spachtelei war auch dabei, aber das ist alles nicht weiter erwähnenswert. Erwähnen sollte man nur, dass die Passgenauigkeit für einen so alten Mainstream-Bausatz wirklich ganz ausgezeichnet! Darüber kann man nicht meckern.

Das Cockpit habe ich hübsch lackiert und dabei sehr dunkel gehalten. Bei den Originalfotos von restaurierten Maschinen hatte ich meist ein grau abgesetztes Cockpit zu sehen bekommen, doch auf zeitgenössischen Bildern aus dem 2. Weltkrieg erschien mir das alles schwarz oder anthrazit.

Die Instrumente an den Bordwänden habe ich mit leichten Drybrushing herausgearbeitet. Mehr musste da nicht sein.

Das hier kam dabei heraus:

Das Armaturenbrett - fertig eingebaut und lackiert.


Das Cockpit, eingebaut und fertig lackiert - Armaturen auf der Steuerbordseite Das Cockpit, fertig eingebaut und lackiert - Armaturen auf der Backbordseite

Danach musste noch ein Reflexvisier her. Das lag beim Bausatz überhaupt nicht bei, also musste ich es selbst zusammenfummeln. Dabei kamen zum Einsatz: Eine Einwegspritze, ein Schaschlickspieß, ein Stück Plastikplatte 0,5 mm und die Klarsichtverpackung einer Klebebandrolle aus dem Baumarkt. Das Ergebnis ist natürlich viel zu wuchtig ausgefallen, weil ich nach der Universalformen Pi x Daumen gearbeitet habe … doch hinter der Cockpitverglasung sieht es später bestimmt ziemlich fetzig aus:


Armaturenbrett und Reflexvisier Marke Eigenbau. Reflexvisier Marke Eigenbau - im Bausatz lag keines bei.

Mit den beiden Spinnern der Propeller erlaubte ich mir eine kleine Vorschau auf das Weathering. Zuerst besprühte ich sie mit dunkelgrauer Tamiya-Farbe als Grundierung. Dann pappte ich einige Brösel Maskierfilm darauf und lackierte das Ganze über mit der Rumpffarbe – eine Mischung aus weiß und grün. Dann noch etwas Kreidestaub – fertig:

Die Spinner - ausgiebig lackiert.

Zuletzt brachte ich noch die Cockpitverglasung sowie die Glaskuppel des Beobachters an und nahm noch einige letzte Handgriffe wegen der Details an den Tragflächen vor. Hier hatte Revell so ziemlich an allen Ecken und Enden gespart. Und dann konnte es mit dem Lackieren losgehen. Hier noch einige Ansichten des Fliegers, bevor er mit der ersten Lackschicht beschossen wurde:


Der Rumpf, bereit zum Lackieren. Der Steuerbordmotor mit einigen Verfeinerungen.


Der Steuerbordmotor - eingebaut und lackiert. Die Cockpithaube.

Nach der Lackierung folgten dann nur noch das Fahrwerk und einige Kleinteile. Über das Fahrwerk muss man nicht viel Worte verlieren – man kann es volley aus dem Kasten nehmen, denn der Beaufighter verfügte nicht unbedingt über ein sonderlich spannendes Fahrwerk. Deswegen habe ich mir hier auch einen großartigen Bericht darüber gespart.

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