Der Zusammenbau


Inhalt:


1. Das Bugfahrwerk:

Okay, ich hatte ja bereits angedroht, diesmal mit der Arbeit anzufangen, die mir am Wenigsten liegt: Dem Zusammenbau des Fahrwerks. Vielleicht kennt Ihr das: Da ist das ganze Modell fix und fertig lackiert, die Decals sind drauf, alles ist versiegelt und man hat im Kopf schon so ein bisschen damit abgeschlossen … aber das blöde Ding steht noch immer nicht auf seinen eigenen Beinen. Dann fängt – ganz zum Schluss – nochmal das Herumgefuddel an. Und dann muss nochmal abgeklebt und lackiert werden … ach, das macht wirklich keinen Spaß. Also, lieber gleich am Anfang weg damit!

Schauen wir uns zuerst einmal die einzelnen Teile des Bugfahrwerks genauer an:

Hm, soso. Eigentlich alles da, was gebraucht wird. Aber nicht vergessen: Wir haben es mit einem Bausatz aus den guten, alten Achtzigern zu tun. Da war es noch nicht so weit hin mit den Details. Also habe ich entschieden, Teile des Fahrwerks selbst zu bauen. Positiv überrascht hat mich allerdings die Fahrwerksabdeckung. Deren Struktur ist dem Original sehr gut nachempfunden, sodass ich dort kaum etwas nacharbeiten musste.

Ich wäre natürlich nicht ich, wenn ich nicht erstmal ordentlich Mist gebaut hätte!

Ich dachte nämlich, ich könnte den Stoßdämpfer des Fahrwerksbeins gegen ein echtes Metallstück ersetzen. Also: Cutter angesetzt, zwei schnelle Schnitte – und dann erst das Fehlen eines passenden Metallteils bemerkt. So eine Kacke aber auch!

Aber gut, es gibt kaum etwas, was man nicht rückgängig machen könnte. Also habe ich gesucht und gesucht, bis ich schließlich ein passendes Teil gefunden hatte: Ein Stück aus einem Wattestäbchen. Passt haargenau. Damit war das Hydraulikproblem erstmal gelöst.

Danach habe ich angefangen, verschiedene Teile selbst zu pfriemeln und die Felgen mit einigen Bohrungen zu verzieren. Eigentlich sollten das übrigens die Radbolzen sein, aber die habe ich in dieser „Größe“ einfach nicht hinbekommen. Um die verschiedenen Teile selbst herzustellen, habe ich auf Plastikplatten mit unterschiedlichen Stärken, Konstantandraht und dünne Kanülen zurückgegriffen.

Diese Auswahl an neuen bzw. veränderten Teilen kam dabei heraus:

Nun gilt es, im Fahrwerkschacht noch einige Strippen zu ziehen. Ich konnte leider nur ein einziges Bild auftreiben, auf dem dieser Schacht einigermaßen gut abgebildet ist. Deswegen muss ich hier viel improvisieren. Aber mal ganz ohne Ernst: Wer schaut sich den Flieger anschließend eigentlich noch von unten an? Und wenn: Weiß derjenige, wie das Original aussieht? Nee! Also, basteln wir einfach irgendetwas technisch Aussehendes zusammen und gut is!

Ich denke, nach dem Zusammenbau kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen:

Und nochmal von der anderen Seite:

Gut aufgepasst? Nein? Dann schaut nochmal genauer hin: Direkt vorne, unter dem Fahrwerksbein, habe ich gehuddelt. Dort sind zwei Löcher zu sehen. Direkt darüber enden zwei Drähte. Die hätten eigentlich durch die beiden Löcher geführt werden sollen – wenn ich sie nicht zu kurz abgeschnitten hätte. Hier habe ich im Nachhinein aber mithilfe einer Drahtschlinge noch etwas Abhilfe schaffen können. Ich war aber zu faul, davon extra noch Fotos zu machen 😉

Anschließend wird das Teil in die soweit vorbereitete Rumpfzelle – bzw. den Lufteinlass des Triebwerks – eingebaut, wo es auch hingehört. Die Abdeckung noch dran, das Ganze vorlackiert und schon einmal ein wenig mit Ölfarbe herumgekleckst (was aber mies geworden ist & noch ausgebessert wird). Ach ja, und ich habe noch ein Hydraulikteil verschlampt, das ich dann gegen ein Teil Marke Eigenbau ersetzen musste. Und wie sieht das Ergebnis aus?

So:

Okay, so weit, so gut. Und nun schauen wir mal nach dem Hauptfahrwerk. Das dürfte schon etwas komplexer werden.

Oh Shit, noch komplexer!

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2. Das Hauptfahrwerk

Am Bugfahrwerk musste ich Einiges selbst fuddeln. Wie wird das nun erst beim Hauptfahrwerk werden? Ojeoje, mir schwant Fürchterliches!

Aber schauen wir uns zuerst einmal die einzelnen Teile des Hauptfahrwerks an:

Bei diesem Anblick fing meine Maschine natürlich gleich an zu rattern. Aus welchen Teilen sollte ich wohl die Fahrwerksbeine basteln? Und wie stand es mit diesen ganzen Verstrebungen und Gelenk-Knick-Knack-Dingern? Konnte ich die Hydraulikteile eventuell aus Bowdenzughüllen herstellen?

Und schließlich stellte ich mir die entscheidende Frage:

Bin ich eigentlich bescheuert, oder was?

Mal ehrlich: Das Fahrwerk ist beinahe vollständig von den Fahrwerksklappen verdeckt. Unten schauen die Räder hinaus und man sieht nur Teile der Hydraulik bzw. der Mechanik. Nur direkt von vorne kann man etwas tiefer in den Fahrwerksschacht schauen. Den Rest würde man nur sehen, wenn man das Modell hochhebt – und der Einzige, der das in Zukunft tun wird, bin ich!

Abgesehen davon: Schaut man sich das Original einmal an, dann fällt rascht auf, dass die meisten Bauteile des Modells gar nicht mal schlecht geformt sind. Vielleicht kann hier und dort ein Detail hinzugefügt werden, doch ich hätte es selbst kaum geschafft, etwas Besseres selbst zu bauen.

Also, drauf gesch … äh … gepfiffen!

Schnappen wir uns lieber die Rumpfunterseite und fangen mit dem an, was wir haben.

Schritt 1: Montage einiger Teile des Fahrwerksschachts und der Fahrwerksbeine. Dann müssen einige Strippen gezogen werden. Nicht zu viele! Daran denken: Den Schacht schaut sich im Nachhinein so gut wie niemand mehr an. Also muss man hier auch nicht gleich mit Spanonen auf Katzen schießen.

Und so sieht es dann nach diesem ersten Arbeitsschritt aus:

Schritt 2: Weitere Teile hinzufügen. Hier und da noch eine Leitung verlegen, da und dort noch ein Stöpselchen einkleben und schließlich noch vier Hydraulikteile einfügen. Danach den Lufteinlass mit dem Bugfahrwerk einsetzen und die Fahrwerksklappen daran befestigen. Zuletzt noch ein winziger Klecks Spachtelmasse, dann ist das Hauptfahrwerk soweit fertig zum Lackieren. Es fehlen nur noch zwei Landescheinwerfer, die an den Fahrwerksbeinen montiert sind. Diese liegen als Klarsichtteile bei und müssen nicht nachbearbeitet werden. Ich kann sie allerdings erst nach dem Lackieren anbringen, sonst versaue ich sie mit der Airbrush.

Ein letzter Blick auf den „Rohbau“ vor dem Lackieren:

Zum Abschluss nun einen guten Schluck weiße Farbe drauf und die Räder anmontieren. Später muss noch ordentlich mit Ölfarbe und Drybrushing gearbeitet werden. Außerdem müssen die Leitungen noch schwarz eingefärbt werden.

Das vorläufige Ergebnis nach dem Lackieren:

Und nun ein Anblick, den es in dieser Form bei mir noch nicht gegeben hat:

Er existiert noch nicht, doch er steht schon auf eigenen Beinen!

Himmel, sieht das bescheuert aus … ein Fahrwerk ohne Flugzeug dran …

Soviel zur unangenehmen Arbeit. Widmen wir uns nun den „richtigen“ Sachen – und mit dem Cockpit fangen wir an!

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3. Das Cockpit:

Fangen wir an wie gehabt und schauen uns zuerst einmal die Teile an. Viele sind es nicht …

Au Backe!

Das passt alles wunderbar zusammen, ehrlich! Aber … wo sind die Strukturen?

Nun gut, damit hatte ich gerechnet. Das Armaturenbrett so glatt wie Blitzeis, ein Phantasie-Schleudersitz und kein Schubregler. Prima. Na, dann nehmen wir uns den Arbeitsplatz des Piloten mal Stück für Stück vor!

1. Der Schleudersitz:

Die F-16 ist mit dem sogenannten „ACES II“-Schleudersitz ausgestattet. Glücklicherweise gibt es zu diesem Gerät mehrere gute Quellen im Internet. Wie sich dabei schnell zeigte, war beim Originalteil Hopfen und Malz verloren.

Nun, es sollte ja kein Teufelswerk sein, so einen Schleudersitz selbst zu basteln, oder? Schauen wir mal, was dabei herausgekommen ist:

Ja, ich weiß: Es ist unfair und unsachlich, den von mir gebauten und inzwischen hübsch lackierten Sitz mit dem unlackierten, blassen Original zu vergleichen. Jedoch … hatte ich irgendwo angemerkt, ich sei fair und sachlich? Nee, hatte ich nicht. So what? Hähähä!

Ursprünglich hatte ich überlegt, hier einen ausführlichen Bericht über den Zusammenbau des Sitzes zu präsentieren, doch das würde wohl den Rahmen dieser Geschichte hier sprengen. Deswegen fasse ich mich kurz:

Zuerst habe ich mir von der Seite www.xflight.de eine Vier-Seiten-Ansicht des Sitzes heruntergeladen. Diese habe ich dann verkleinert und im richtigen Maßstab gleich mehrfach ausgedruckt. Von diesen Ausdrucken konnte ich dann die Maße abnehmen bzw. Teile ausschneiden und als Schablone verwenden. Die meisten Teile des Sitzes habe ich dann aus Plastikplatten in unterschiedlichen Stärken ausgeschnitten und zusammengeklebt. Hinzu kam noch ein wenig Wickeldraht und zum Schluss eine Pfütze Farbe.

Fertig.

Dafür, dass ich noch nie zuvor so ein Teil komplett selbst gebaut habe, ist das gar nicht schlecht geworden, finde ich.

Okay, dann schauen wir uns nun die nächste Ekelnummer an:

2. Das Armaturenbrett

Mit dürftig detaillierten Armaturenbrettern hatte ich mich in der Vergangenheit schon öfter herumgeschlagen. Bei meinem letzten Modell hatte ich dann eine Methode gefunden, recht ansprechende Armaturenbretter selbst zu bauen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie ich das gemacht habe, findet Ihr im REVELL-FORUM ->.

So ähnlich bin ich auch in diesem Fall vorgegangen. Vom alten Armaturenbrett habe ich immerhin noch die Unterseite verwenden können, denn soooo schlecht detailliert ist das gar nicht.

Und das hier ist dabei herausgekommen:

Nicht gerade die ultimative Massenvernichtungswaffe … aber ich habe schon blöderes Zeug zusammengeschustert.

Okay, dann bleibt nur noch ein Teil: Die gesamte Cockpitwanne an sich. Von der Form her ist die sogar recht gut gelungen. Für die Details gilt jedoch auch hier: Fehlanzeige!

Also habe ich zuerst einmal einen alten Gießast genommen und über einer Kerzenflamme aufgeweicht. Zieht man dann vorsichtig an beiden Enden, dann wird das Ding immer länger – und immer dünner. Von der dünnen Plastikwurst habe ich dann winzige Stückchen abgeschnitten und diese mithilfe einer Pinzette und viel, viel Geduld nach und nach auf das Teil gepappt.

So entstanden alle Schalter.

Danach noch hier und dort ein Plastikplättchen aufgepappt, Mattschwarz drüber gesprüht, ein bisschen Drybrushing mit Eisen 91 und dann die Schalterchen noch vorsichtig bepinselt. Ach ja, einen Schubregler musste ich noch bauen.

Das Ergebnis … hier, bitteschön:

Mann, echt … auf die Arbeit bin ich ja schon ein bisschen stolz. Das ist richtig gut geworden!

Okay, pappen wir das ganze Zeug zusammen – und gleich ab in den Rumpf damit. Dort musste ich übrigens noch eine Armablage für den rechten Arm des Piloten konstruieren.

Und bitte – das fertige Cockpit:




Okay, er hat nun Füße und einen Pilotensitz. Machen wir uns nun an das Triebwerk. Zur Abwechslung dürfte das recht stressfrei sein … hoffentlich!

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4. Das Triebwerk:

Das Cockpit war eine echte Tour de Force! Nun schauen wir einmal, welche Teile für das Triebwerk auf uns warten:

Den Lufteinlass habe ich dazu genommen, weil so ein Triebwerk schließlich zwei Enden hat (das hat es mit einer Wurst gemeinsam).

Tja … da liegen die Brocken. Alles passt ganz gut zusammen, alles sieht recht nett aus … aber das Original sieht leider nicht ganz genauso aus.

Fangen wir einmal hinten an: Das Endstück sieht von außen ganz sexy aus, doch innen fehlt jede Struktur. Ich habe lange hin und her überlegt, was ich dagegen unternehme. Mein Entschluss: Nix. Ich mache gar nix! Ich werde das Ding einfach nett lackieren und auf der Innenseite ein wenig mit Pastellkreide herumferkeln. Wollen wir mal schauen, wie das abgeht?

Okay, auf geht’s: Zuerst besprühen wir das ganze Teil mit einer Mischung aus den beiden Revell-Farben 381 (Braun, seidenmatt) und 91 (Eisen). Das gibt einen hübschen Effekt – sofern man nicht zu viel 91 nimmt. Zuvor müssen von außen noch ein paar kleine Plastikplättchen aufgeklebt werden. Die sind nicht 100% original, helfen aber später ungemein bei der weiteren Lackierung (und sehen – nebenbei gesagt – auch noch ganz fetzig aus). Anschließend besprühen wir alle innen liegenden Flächen noch mit einem hübschen Hellgrau.

Und so sieht das aus:

Weiter geht es mit der Bemalung der Details. Hierbei kommen zum Einsatz: Revell Aqua-Color Nr. 91 (Eisen) und Tamiya Matt Nato Schwarz XF 69. Und nachdem die Farben getrocknet sind, verpassen wir dem Teil einen guten Schuss schwarze Pastellkreide – sowohl innen als auch außen, wobei ich die Außenseite mit einem Pinsel bearbeite, die Innenseite mit einem Stück Küchenkrepp.

Das Endergebnis:

Danach nehmen wir uns den Nachbrenner vor. Dieses Teil lassen wir einfach einmal so, wie es ist und lackieren es hübsch: Zuerst hellgrau, dann lassen wir einige Abschnitte mit stark verdünntem Matt-Schwarz volllaufen. Anschließend noch ein kräftiges Drybrushing mit Eisen 91 und zum Abschluss ein guter Humpen schwarze Pastellkreide.

Voilà:

Nun wäre eigentlich der Moment gekommen, in dem der ganze Klumpatsch zusammengeklebt werden müsste. Aber halt, noch ist nicht alles so, wie es sein soll!

Direkt vor den Abschluss des Rumpfes hat Revell drei Abstufungen konstruiert, die mit dem Original nicht übereinstimmen. Korrekt wäre hier ein „glatter“ Übergang. Also bleibt mir nur eins: Die Stufen rausfeilen.

Hier seht Ihr, was ich meine (rechts Original, links die abgeschliffene Version):

Zuletzt wird die ganze Kiste zusammengeklebt – bis auf das Endstück! Das heben wir uns auf bis ganz zum Schluss – auf diese Weise sparen wir uns einige Abkleberei.

Stattdessen knöpfen wir uns den Lufteinlass vor.

In diesen soll ein senkrechter Steg eingeleimt werden. Anschließend – so behauptet es die Bauanleitung – wird das Teil einfach stumpf an den Rumpf gepappt.

Na, da rollt mir doch ’ne Lachträne die Backe runter!

Klar, man guckt vorne in den Einlass rein und kann bis hinten durch in den Rumpf gucken. Dort sieht man dann die Fahrwerksschächte und all das andere Geferkel.

Nee, das geht gar nicht!

Beim Original ist der Einlass nach schräg oben geschwungen – und genau so basteln wir das auch! Mithilfe eines Stückes dünner Plastikplatte sollte das kein Problem sein.

Nein, war kein Problem.

Okay, den Rest machen wir, wenn der Vogel soweit zusammenmontiert ist. Dann geht es nur noch um die Lackierung. Nun geht’s – was das Bauen selbst angeht – erstmal an’s Eingemachte: Die Montage des Rumpfes und der Tragflächen!

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5. Der Rumpf und die Tragflächen:

Nun kommen wir auch schon in die Endphase des Zusammenbaus – und damit an die spektakulärsten Arbeiten: den Zusammenbau der Rumpfzelle und der Tragflächen.

Und wieder einmal schauen wir uns zuerst die Einzelteile an:

Die Rumpfhälften sind natürlich nicht mehr „jungfräulich“ – schließlich habe ich dort schon Fahrwerk und Cockpit hinein geferkelt. Außerdem habe ich einige Kleinteile noch am Gießast gelassen, bevor sich mein Basteltisch in ein Bermudadreieck für diese Fitzelteile verwandelt.

Tja, da machte ich mir doch einige Gedanken über die Vorbereitung und den Zusammenbau; hauptsächlich angestachelt durch einige Bauberichte, die ich im Internet aufgeschnappt hatte.

Da wird teileweise munter herummodifiziert. Ein besonderes Steckenpferd der Modellbauer waren zusätzliche Blechstöße und zusätzliche Nieten – insbesondere auf den Tragflächen.

Ich suchte mir nun also einen Wolf, um Bildmaterial von den Tragflächen oder anderen Teilen zu bekommen, um zu sehen, wie die Stöße verlaufen und wo die Nieten sitzen.

Das Ergebnis meiner Recherche:

1. Pfeif‘ auf Blechstöße!

Das, was der Bausatz mitbringt, ist vollkommen in Ordnung. Beinahe alle Klappen und Verstärkungsplatten des Rumpfes sind herausgearbeitet und die Tragflächen bestehen aus großen, glatten Flächen. Da muss man keine zusätzlichen Bob-Bahnen gravieren, denke ich.

2. Pfeif‘ auf zusätzliche Nieten!

Einige wichtige Nietenbahnen sind bereits angegossen. Was ich noch hinzufügen könnte, ist beim Original so fein, dass man es aus einigen Schritten Entfernung nicht mehr sieht. Würde ich versuchen, selbst etwas hinzuzufügen, dann kämen Nieten heraus, die im Original so groß wie Bierdosen wären, wenn man den Maßstab zurückrechnet. Also lasse ich es bleiben.

Nur an einer Stelle musste ich ein wenig nacharbeiten: An der Mündung der Kanone. Also, mal ehrlich: Eine Kanone ohne richtige Mündung … das ist doch ein Rohrkrepierer!

Okay, dann kleben wir den ganzen Klumpatsch mal zusammen …

Einer dieser „ganz großen“ Momente beim Zusammenbau eines Flugzeugs: Die „Hochzeit“ der Rumpfhälften.

Geht bei diesem Modell übrigens recht reibungslos vonstatten. Mit der Passform bin ich hochzufrieden. Um ein wenig Verschleifen und Spachteln werde ich jedoch auch hier nicht umhin kommen. Besonders diese Klebenaht unter dem Cockpit ist fies:

Dafür geht der Zusammenbau des Leitwerks umso lockerer über die Bühne:

Und wenn wir schon bei großen Hochzeiten sind … dann pappen wir auch noch gleich die Tragflächen dran.

Aber Moment mal – was ist denn das da an der Backbordtragfläche?



Sapristi, da passt es doch nicht so ganz!

Okay, dann muss eben gespachtelt werden – da hilft nix.

Aber nun machen wir den Burschen erstmal fertig. Schließlich wollen wir weiterkommen!

Und so steht er dann in voller Pracht da:

Keine Sorge, die Kabinenhaube habe ich noch nicht festgepappt …

Nun geht es los mit dem Spachteln und Verschleifen. Viel ist hier glücklicherweise nicht zu tun, sodass wir bald schon mit dem Lackieren beginnen können.

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