1/72 Revell Focke Wulf FW200 C-5/C-8 „Condor“ OOB

1/72 Revell
 
Focke Wulf FW200 C-5/C-8
 
„Condor“

Kurz berichtet:

Am 1. Mai 2012 startete im Revell-Forum der zweite Bauwettbewerb. Thema waren diesmal Flugzeuge im Maßstab 1/72. Die einzigen Vorgaben dabei: Die Modelle mussten direkt aus dem Kasten gebaut werden, es durften keine Bauteile hinzugefügt werden und das Modell musste exklusiv für den Wettbewerb angefertigt werden.

Bei einem Blick in meine Schatzkammer förderte ich folgende potentielle Kandidaten zutage:

  • 1/72 Italeri F-4 U4-B Corsair
  • 1/72 Airfix Savoia-Marchetti SM79
  • 1/72 Italeri North American XB-70 “Valkyrie”
  • 1/72 Revell Dassault Breguet Atlantic 1 „MFG3 Anniversary“
  • 1/72 Revell Avro Lancaster Mk.I/III
  • 1/72 Revell Focke Wulf FW 200 C5/C-8 Condor

Die drei ersten Bausätze schieden aus. Die Corsair war bereits angebaut und nicht mehr vollständig. Die SM79 wäre zwar hübsch gewesen, doch sie lagerte eher aus Nostalgiegründen in meinem Fundus. Die XB-70 ist ein Monstrum, das ich nicht für einen Wettbewerb einsetzen, sondern in einer ruhigen Stunde beackern möchte. Blieben also noch die Breguet Atlantic, die Lancaster und die Condor – was mir sehr entgegen kam, denn schließlich handelt es sich durchweg um Revell-Modelle, was ich dem Wettbewerb angemessen fand. Und um mir die Qual der Wahl zu ersparen, legte ich alle drei Bausätze kurzerhand meiner Frau vor und überließ die Entscheidung ihr. Sie schaute sich die Baukästen an und kommentierte: „Breguet langweilig, Lancaster hässlich, Condor schön – aber blöde Lackierung.“ Als ich ihr dann die alternativen Farbschemata zeigte, stand ihr Entschluss fest.

Die Condor sollte es also werden – genau das richtige Modell, um für einen Wettbewerb aus dem Kasten gebaut zu werden, denn Revell protzt hier ziemlich mit Details.

Und damit man sich vorab schon einmal ein Bild davon machen kann, was da auf mich wartete, kann man sich hier die Bausatzvorstellung anschauen:

Zur Bausatzvorstellung >>>

Normalerweise beginne ich bei meinen Bausätzen oft mit dem Cockpit. Diesmal habe ich mich allerdings für eine andere Vorgehensweise entschieden. Oft verliere ich die Lust an Detailarbeiten, nachdem ich mit der Rumpflackierung fertig bin. Man hat dann die „großen“ Arbeiten hinter sich und es fällt schwer, noch einmal zu den „Kleinigkeiten“ zurückzukehren. Zumindest empfinde ich es so. Um dem vorzubeugen, habe ich mir diesmal die Propeller sowie das Hauptfahrwerk zuerst vorgenommen:

Abb. 1: Die Propeller und Teile des Fahrwerks.

Damit hatte ich dann einen Großteil des „Killefits“ schon mal im Voraus erledigt und konnte in aller Ruhe mit dem Cockpit weitermachen. Hier überzeugten zunächst die vielen feinen Details. Sitze mit angegossenen Gurten, eine Vielzahl an Armaturen und andere Teile der Inneneinrichtung mussten zusammengebaut werden. Für die Lackierung verwendete ich meinen Airbrush und hauptsächlich Revell Aquas, die ich mit Brennspiritus verdünnt hatte. Leichte Alterungs- und Abnutzungseffekte erzeugte ich anschließend mit verdünnter schwarzer Ölfarbe sowie Trockenmalerei mit der Farbe Aluminium (Revell Aqua Color Nr. 99).

Abb. 2: Das Cockpit – Armaturen und Funkanlage.

Die Konturen und Bedienelemente des Funkgeräts und des Armaturenbretts habe ich ebenfalls durch Trockenmalerei, diesmal mit weißer Farbe, hervorgehoben. Sitzgurte und Gurtschlösser habe ich mit einem extrem feinen Pinsel bemalt, wobei es nicht ohne die eine oder andere Korrektur abging.

Abb. 3: Die Pilotensitze.

Anfangs hatte ich angenommen, die Inneneinrichtung verschwinde nahezu komplett im Rumpf. Erst im Nachhinein erkannte ich, dass sowohl die vordere Geschützkuppel als auch der hintere Kampfstand jeweils mit einem Teil der Rumpfoberseite abnehmbar gestaltet werden können, was einen Blick auf das Innenleben des Modells gewährt. Daher beschloss ich, mir mit der Inneneinrichtung auch entsprechend Mühe zu geben. Darüber hinaus kann auch die Cockpitverglasung lediglich locker aufgesetzt und bei Bedarf abgenommen werden. Die Passgenauigkeit ist gut genug, um hiermit auch im Wettbewerb keinen Nachteil einzufahren.

Weiter ging es also mit der hinteren Rumpfsektion. Den Mittelteil hat sich Revell gespart, weil dort ein Einblick ohnehin nicht möglich wäre.

Abb. 4: Die hintere Rumpfsektion.

Abb. 5: Die hintere Rumpfsektion.

Der gesamte Zusammenbau verlief absolut problemlos. Alle Teile passten perfekt. Außerdem gab es kaum Gießgrate oder andere Unsauberkeiten, die es zu entfernen galt. Lediglich die Ausrichtung der Rumpfspanten musste peinlich genau erfolgen. Wäre ein Spant nicht exakt in der Senkrechten gewesen, so hätte es anschließend Probleme mit der Montage der Inneneinrichtung im Rumpf gegeben.

Abb. 6: Das eingebaute Cockpit.

So verlief der Einbau jedoch völlig problemlos. Kein einziges Teil musste unter Spannung verklebt werden. Lediglich die Rumpfhälften mussten zuvor noch lackiert und die Fenster mussten eingesetzt werden. Dabei überzog ich die Außenseite der Fenster vorab bereits mit passend zugeschnittenem Maskierfilm, um später bei der Rumpflackierung keine Schweinerei anzurichten.

Abb. 7: Die eingebaute hintere Rumpfsektion.

Ein Fehler ist mir bei diesem Bauabschnitt allerdings unterlaufen: Ich habe vergessen, dass durch die Öffnung im letzten Spant auch die Innenseite des Hecks zu sehen ist – und genau dort habe ich mit der Lackierung aufgehört. Für den Wettbewerb ist dies aber glücklicherweise nicht relevant. So bleibt es einfach ein Schandfleckchen, dessen Existenz außer mir kaum jemand bemerken wird. Es wurmt mich aber schon – das muss ich zugeben!

Abb. 8: Das eingebaute Spornrad.

Das Spornrad ließ sich auch einwandfrei montieren. Eine Vorablackierung mit Airbrush machte dabei nur bedingt Sinn, denn im Anschluss mussten die Klebestellen noch einmal mit Schmirgelpapier nachbearbeitet werden. Ein kurzer Schwung mit dem Pinsel erledigte dann aber das Geschäft.

Nun folgte der Zusammenbau der Rumpfhälften. Wer hierzu Bildmaterial erwartet, den muss ich enttäuschen: Mir lag zu diesem Zeitpunkt kein ausreichend dimensionierter, neutral eingefärbter Hintergrund vor, den ich hätte verwenden können. Bei den bisherigen Bildern habe ich mit einem einfachen DIN-A-4-Blatt aus meinem Drucker hantiert, doch für den gesamten Rumpf hätte das als Hintergrund nicht ausgereicht. Die Beschaffung eines ausreichend großen Fotokartons hätte in diesem Moment Zeit in Anspruch genommen, die ich nicht aufwenden wollte. Also habe ich auf die Fotos verzichtet. Ich kann dazu nur so viel sagen: Die Passgenauigkeit der Rumpfhälften ist sensationell! Sorgfältig auf Stoß geklebt, ist das anschließende Verschleifen der Klebenähte problemlos und mit extrem geringem Einsatz von Spachtelmasse machbar.

Weiter ging es mit der Montage des Höhenleitwerks. Auch hier gab es keine nennenswerten Schwierigkeiten beim Zusammenbau – und schon gar nicht bei der anschließenden Montage am Rumpf. Die Passgenauigkeit war an diesen Stellen so gut, dass ich komplett auf den Einsatz von Spachtelmasse oder Schmirgelpapier verzichtet habe. Hätte ich hier mit Schleifarbeiten begonnen, dann hätte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Rumpfstrukturen entfernt als irgendwelche Klebegrate.

Abb. 9: Das montierte Höhenleitwerk.

Ich habe nicht nachgeprüft, ob das Original exakt an der Stelle der Klebenähte ebenfalls über Blechstöße verfügt. Beim Modell wirken die Nähte in jedem Fall authentisch, weil senkrecht zu ihnen auf der Dämpfungsflosse des Höhenruders ebenfalls Blechstöße beginnen. Ein weiterer Grund, weswegen ich diesen Nähten nicht mit Schmirgelpapier zu Leibe gerückt bin.

Um dann alle wirklich großen Teile abzuarbeiten, folgte die Montage sowie die Lackierung der Tragflächen. Auch hier glänzte der Bausatz mit einer vorbildlichen Passgenauigkeit. Ein moderater Einsatz von Spachtelmasse und Schmirgelpapier genügte, um die Spuren der Verklebungen verschwinden zu lassen. Bevor ich die Tragflächen dann am Rumpf anbrachte, folgte zunächst deren komplette Lackierung – zunächst an der Unterseite.

Abb. 10: Die lackierte Unterseite der Steuerbordtragfläche.

Als Grundfarbe verwendete ich Tamiya Acryl. Nachdem ich die Tragflächen damit opak lackiert hatte, fügte ich einige Aufhellungen mit extrem verdünnter und mit Weiß versetzter Farbe hinzu. Leider sind diese Aufhellungen auf den Fotografien kaum erkennbar. Danach zog ich die wichtigsten Blechstöße und Oberflächenstrukturen noch einmal mit extrem verdünnter, jedoch mit brauner Farbe abgetönter Grundfarbe nach, was der gesamten Fläche einen leicht schmuddeligen Eindruck verleiht.

Abb. 11: Die Unterseite der Steuerbordtragfläche mit dezenten Verwitterungseffekten.

Um die Sache abzurunden, erhielten beide Tragflächen im Anschluss einen Überzug aus glänzendem Klarlack. Dann kamen auch schon die ersten Decals zum Einsatz. Viel war hier nicht zu tun, denn an der Tragflächenunterseite müssen lediglich zwei Balkenkreuze angebracht werden.

Abb. 12: Ein Balkenkreuz auf der Unterseite der Steuerbordtragfläche.

Beide Decals ließen sich einwandfrei verarbeiten. Sie lösten sich bereits nach kurzer Wartezeit vom Trägermaterial und legten sich nach moderatem Andrücken mit einem Wattestäbchen perfekt an die Konturen der Tragflächen an. Auf den Einsatz von Weichmacher habe ich an dieser Stelle komplett verzichtet!

Abb. 13: Die Decals ziehen sich optimal an die Konturen heran und machen den Einsatz von Weichmacher nahezu überflüssig.

Die Tragflächenoberseiten erhielten einen Tarnanstrich aus Revell Email-Colors. Dabei erlaubte ich mir bei der Steuerbordtragfläche einen kleinen Jux und lackierte im Nachgang zur Grundlackierung ein scharf abgegrenztes schwarzes Feld darauf. Dieses schwarze Feld überzog ich dann wieder mit den beiden Grundfarben, die an dieser Stelle nun natürlich dunkler wirkten. Dies erweckt nun den Eindruck, als sei die Tragfläche an dieser Stelle einmal repariert oder ausgebessert worden. Leider ist der Effekt jedoch nicht ganz so reißerisch ausgefallen, wie ich ihn mir gewünscht hätte.

Abb. 14: Die Oberseite der Steuerbordtragfläche, lackiert und mit leichten Verwitterungseffekten.

Bei der Tarnlackierung selbst brachte ich zunächst großflächig den helleren Farbton auf. Nach dem Trocknen lackierte ich dann ein dunkles Feld nach dem anderen auf. Und wer glaubt, ich hätte dabei eine aufwändige und komplizierte Abklebetechnik zum Einsatz gebracht: Pustekuchen! Ich habe ganz ordinäre Haftnotizen benutzt – kein Witz. Und was soll ich sagen? Mit Maskierfolie hätte es auch nicht besser funktioniert. Das soll allerdings nicht heißen, dass ich komplett auf Maskierfolie verzichte – das wäre Unsinn. Abkleben von sphärischen Krümmungen oder verhältnismäßig kleinen Flächen ist mit Haftnotizen natürlich nicht machbar. Abgesehen davon ist die Haftnotizenmethode alles andere als sicher, weil diese Dinger dazu neigen, sich mitten in einem Lackiervorgang zu lösen. Deswegen sollte man diese Technik mit Vorsicht genießen und im Zweifelsfall eher zu den konventionellen Hilfsmitteln greifen.

Auch bei der Tragflächenoberseite kam dann ein leichtes Aufhellen der Flächen durch stark verdünnte und mit Weiß versetzte Farbe zum Einsatz. Im Anschluss zog ich die wichtigsten Blechstöße mit hochverdünnter und abgetönter Farbe nach. So erhielten auch die Oberseiten der Tragflächen ein leicht verwittertes Finish.

Abb. 15: Der montierte Rumpf mit Tragflächen und fertiger Grundlackierung mit leichten Verwitterungseffekten.

Nachdem die Lackierung abgeschlossen war, folgte zunächst der Zusammenbau der gesamten Rumpfkonstruktion sowie das Anbringen der Decals. Ebenso wie die beiden Balkenkreuze an der Unterseite, zeigten sich auch die weiteren Decals sehr kooperativ. Nach einem Überzug des Modells mit glänzendem Klarlack legten sich die Abziehbilder problemlos an alle Konturen an, sodass ich weitestgehend sogar auf den Einsatz von Weichmacher komplett verzichten konnte. Auch das berüchtigte „Silbern“ ist vollständig ausgeblieben.

Abb. 16: Decals an der Oberseite der Steuerbordtragfläche.

Selbst die gestrichelten Linien auf den Tragflächen stellten keine größere Herausforderung dar.

Abb. 17: Das Hoheitsabzeichen und die Kennung auf der Steuerbordseite.

Nach den Decals folgte noch ein wenig „Schwarz-Weiß-Malerei“. Um sowohl den Farben als auch den Decals einige Abnutzungserscheinungen hinzuzufügen, habe ich meinen Airbrush zunächst mit hochverdünnter weißer Farbe geladen. Damit habe ich dann „Striche“ in Längsrichtung auf das Modell gesprüht – verstärkt an den Vorderseiten der Tragflächen und des Leitwerks, aber auch an allen anderen Stellen. Diese Arbeit wurde (wie immer) zu einem echten Geduldsspiel, denn durch die hochverdünnte Farbe muss man ordentlich viele kleine „Streifen“ sprühen, bis tatsächlich ein Effekt sichtbar wird. Doch dann sollte man schleunigst damit aufhören, denn genau an diesem Punkt ist es genug. Und weil es so schön war, wird der gesamte Vorgang dann mit schwarzer Farbe wiederholt, allerdings verstärkt an den Hinterseiten der Tragflächen und des Leitwerks. Wenn man alles richtig macht, dann sollte es eine diffuse Farbgebung sein – eher ein leichtes Verblassen bzw. Abdunkeln der Grundfarben. Man sollte auf keinen Fall sagen können: „Aha, da hat er schwarze und weiße Streifen aufgesprüht.“

Im Anschluss folgte noch eine sehr dezente Behandlung mit Pastellkreide. Für die hellblaue Rumpfunterseite setzte ich dabei braune, für die Oberseite schwarze Kreide ein. Ich ging allerdings extrem vorsichtig und sparsam mit dem Kreidestaub um, denn ich wollte nicht übertreiben. Ein Schmierer, der beim Original gut zwei Meter breit und sieben Meter lang gewesen wäre, hätte sich nicht besonders gut gemacht. Abgesehen davon bin ich wirklich nicht der Held, was Kreidestaub angeht. Bevor mir etwas Dummes passierte, habe ich mich deswegen lieber etwas zurückgehalten.

Abb. 18: Ein Triebwerk (Backbord, außen), noch ohne Abdeckung.

Weiter ging es mit den Motoren. Hier galt es, pro Motor einige Teile zu verbauen. Natürlich wollten diese auch vorab vernünftig bemalt werden. Weil ich mich nicht recht entscheiden konnte, welchen Motor ich am Ende mit geöffneter Verkleidung darstelle (ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, gleich zwei Motoren mit geöffneten Hauben zu zeigen), habe ich mir mit jedem einzelnen Triebwerk ordentlich Mühe gegeben. Im Nachhinein ist davon natürlich nicht mehr viel zu sehen, doch ich denke, es war die Sache wert. Auf diese Weise konnte ich wenigstens nichts falsch machen.

Die Montage erwies sich stellenweise als etwas störrisch, weil die Passgenauigkeit wirklich sehr knapp war. Im Grunde hätte man die Motoren einfach aufstecken können – Klebstoff war hier nahezu überflüssig. Dumm: Wenn man die Teile aufgesteckt hatte, um die Passgenauigkeit zu prüfen, dann hat man sie kaum wieder runter bekommen. Aber im Endeffekt ist dann doch alles gut gegangen. Sämtliche Verkleidungsteile haben ebenfalls wunderbar gepasst, was gerade bei solchen Konstruktionen, wie sie bei der „Condor“ durchzuführen sind, nicht immer selbstverständlich ist. Meiner Erfahrung nach schleichen sich gerade hier gerne kleine Ungenauigkeiten ein, aus denen später Spalte oder Überstände resultieren.

Abb. 19: Der vordere Gefechtsstand, lediglich locker aufgesetzt und nicht fixiert.

Etwas weniger glücklich verlief dann der Einsatz der beiden Geschützstellungen an der Oberseite des Rumpfes. Revell hat hier mitgedacht und schlägt in der Bauanleitung vor, diese Stellungen nicht zu verkleben. Auf diese Weise ist das Innenleben des Modells auch weiterhin zugänglich. Mir kam diese Lösung sehr entgegen, denn ich wollte auch gerne noch im Nachhinein zeigen können, was in der „Condor“ steckt. Dumm nur, dass mir ausgerechnet hier die Passgenauigkeit einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat!

Abb. 20: Der hintere Gefechtsstand, ebenfalls nicht fixiert.

Beim hinteren Geschützstand sah es leider ebenso aus – da half kein Schleifen und kein Andrücken. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, die Teile eventuell mit Weißleim zu verkleben. Dieses Geferkel wollte ich mir allerdings nicht unbedingt geben. Also habe ich zähneknirschend darauf verzichtet, die Teile zu fixieren.

Abb. 21: Das montierte Fahrwerk, Backbord.

Zum Ende hin habe ich dann noch das Fahrwerk sowie die beiden Hs-193 Lenkwaffen (oder was immer das für Dinger waren) montiert. Außerdem musste noch eine Hand voll Kleinteile über den Rumpf verteilt werden, worauf ich aber sicherlich nicht mehr im Detail eingehen muss. Erwähnenswert ist eventuell noch die Gondel mit den Bomben an der Rumpfunterseite. Bei dieser handelt es sich um ein durchgehendes Klarsichtteil, das entsprechend abgeklebt werden muss. Auch hier: Einwandfreie Passgenauigkeit und problemloser Anbau.

Abb. 22: Das fertige Modell, bereit für den Wettbewerb.

Und so stand sie dann da, die „Condor“ – bereit, für den Wettbewerb abgelichtet zu werden.

That’s all, folks …

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