1/32 Revell Colonial Viper Mk.II

BGO Viper (50)

1/32 Revell Colonial Viper Mk.II
aus „Battlestar Galactica“

Nachdem meine Webseite beinahe nur noch für Bausatzvorstellungen herhalten musste – sofern ich überhaupt etwas veröffentlicht habe -, kommt nun wieder einmal ein Baubericht mit vielen, vielen Bildern. Ein wenig schade ist, dass ausgerechnet zu diesem Modell keine Bausatzvorstellung existiert, doch ich glaube, das kann man verschmerzen. Schauen wir uns einfach einmal an, womit wir es zu tun haben und machen wir uns dann an die Arbeit …

Die „Geflügelte Schlange“

Bereits in den Serien „Kampfstern Galactica“ (1978 – 1979) und „Galactica ’80“ (1980) trat die „Colonial Viper“ als Jagdraumschiff der kolonialen Flotte um das Großkampfschiff „Galactica“ auf. Als wendiger 1-Mann-Jäger war es die Aufgabe der Viper, gegnerische Jäger in Nahkämpfe zu verwickeln und von den (meist zivilen) Vehikeln in der kolonialen Flotte fernzuhalten.

Mit der Neuauflage der Serie, „Battlestar Galactica“, die ab 2003 produziert und ab 2005 in Deutschlad ausgestrahlt wurde, erlebte die Viper eine Wiedergeburt. Nun allerdings in zwei Varianten: Der etwas altbackenen Mk.II und der runderen, schnittigeren Mk.VII. In diesem Baubericht geht es um die Mk.II.

Revell hat sich der Thematik angenommen und eine Reihe von Bausätzen zu „Battlestar Galactica“ herausgebracht. Neben den beiden Viper-Typen gehören dazu unter anderem auch die Galactica und ein zylonischer Centurion (wer die Serie kennt, der weiß, was gemeint ist). Der Bausatz der Viper Mk.II wird unter anderem auch von Moebius angeboten, doch ich weiß aus dem Stegreif leider nicht, ob es sich bei Revell um die gleiche Bausatzform handelt oder nicht. Aber bleiben wir hier einmal bei dem Revell-Bausatz.

Der Zusammenbau

Direkt am Anfang steht man laut Bauanleitung bereits vor der Entscheidung, ob man das Modell mit ein- oder ausgefahrenem Landegestell bauen möchte. Ich habe mich prompt für die eingefahrene Variante entschieden, denn damit sieht die Viper weitaus schnittiger aus. Ein ausgefahrenes Landegestell taugt eigentlich nur, wenn man ein Diorama plant, was bei mir nicht der Fall ist.

Das Rumpf-Unterteil mit den Öffnungen für das Landegestell.

Das Rumpf-Unterteil mit den Öffnungen für das Landegestell.

Für die Öffnungen des Landegestells stehen geschlossene Klappen zur Verfügung.

Für die Öffnungen des Landegestells stehen geschlossene Klappen zur Verfügung.

Alle drei Öffnungen sind verschlossen. Es kann nun mit dem Cockpit weitergehen.

Alle drei Öffnungen sind verschlossen. Es kann nun mit dem Cockpit weitergehen.

Diese ersten Teile machen bereits einen recht grobschlächtigen Eindruck. Die Wandstärke des Plastiks ist recht dick und die Konturen – sofern vorhanden – wirken etwas klobig. Auf den zweiten Blick geht das aber absolut in Ordnung, da gerade bei diesen Teilen keine fein ziselierten Oberflächenstrukturen notwendig sind. Darüber hinaus ist das Plastik nicht allzu hart ausgefallen und lässt sich bestens bearbeiten.

Weiter geht es mit dem Cockpit. Bei dieser Viper liegt immerhin eines bei (ein kleiner Insiderspruch, denn Revell hatte in den Neunzigern schon einmal eine Viper herausgebracht, allerdings zur alten Kampfstern-Galactica-Serie – und bei diesem Modell fehlte das Cockpit komplett). Und das ist noch nicht einmal so übel, sofern man sich die Mühe macht, die Auswerfermarken auf den Seitenwänden aufzuspachteln und glatt zu schleifen, die leider im Sichtbereich liegen.

Sowohl deutliche Auswerfermarken als auch die Teilenummer sind zu sehen.

Sowohl deutliche Auswerfermarken als auch die Teilenummer sind zu sehen.

Mit ein wenig Spachtel- und Schleifarbeit hat sich die Sache erledigt.

Mit ein wenig Spachtel- und Schleifarbeit hat sich die Sache erledigt.

Und dies sind nun soweit alle Teile für die Cockpitstruktur.

Und dies sind nun soweit alle Teile für die Cockpitstruktur.

Eins muss man den Teilen lassen: Alles passt einwandfrei und ohne großes Gefummel zusammen. Die Details gehen absolut in Ordnung, auch wenn hier und dort sicherlich noch einiges herausgearbeitet werden könnte. Es existiert auch ein entsprechender Ätzteilesatz auf dem Markt, mit dem man das Cockpit deutlich aufwerten kann. Ich verzichte aber darauf, denn die Viper soll ein Zusammenbau aus dem Kasten werden, ganz ohne Zurüstteile.

Eine Pilotenfigur ist dem Bausatz übrigens auch beigefügt. Ich hatte irgendwo einmal gelesen, es seien zwei Figuren – eine männliche und eine weibliche, da man zwei Versionen der Viper darstellen kann: Einmal die Maschine von Captain Apollo und einmal die von Starbuck, wobei Starbuck in der neuen Serie ein weiblicher Charakter war. Diesem Bausatz hier liegt in jedem Fall nur die männliche Figur bei. Nun gut, dann darf die Frau eben nicht ans Steuer. Ich bin ohnehin kein großer Anhänger des „Genderwahnsinns“. Umso erfreuter bin ich über die gute Ausführung der Resinfigur, die Revell in den Karton gepackt hat.

So sitzt der Kollege im Cockpit. Aber was hat er denn da in der Hand?

So sitzt der Kollege im Cockpit. Aber was hat er denn da in der Hand?

Tja, Captain Apollo hält da bereits den Steuerknüppel in der Hand. Nun liegt dem Bausatz allerdings auch ein kompletter Steuerknüppel bei, der laut Bauanleitung beim Einsatz der Pilotenfigur gekürzt werden soll, damit das Stück in Apollos Hand sich damit ergänzt. Problem: Tut es nicht. Es passt nicht. Ein kleines Stück fehlt. Aber wisst Ihr was? Das ist mir völlig schnuppe! So gut kann man das später auch nicht mehr sehen. Also habe ich nichts weiter modifiziert.

Das lackierte Cockpit. Die Instrumente habe ich stellenweise durch Detailbemalung herausgearbeitet, stellenweise kamen Decals zum Einsatz.

Das lackierte Cockpit. Die Instrumente habe ich stellenweise durch Detailbemalung herausgearbeitet, stellenweise kamen Decals zum Einsatz.

Für nahezu alle Instrumente liegen Decals bei. Dummerweise sind einige davon eher "comicartig" ausgefallen. Deswegen habe ich stellenweise auf den Pinsel zurückgegriffen.

Für nahezu alle Instrumente liegen Decals bei. Dummerweise sind einige davon eher „comicartig“ ausgefallen. Deswegen habe ich stellenweise auf den Pinsel zurückgegriffen.

Die Verwitterungen am Sitz hätte ich mir auch schenken können, denn da hockt später Captain Apollo und verdeckt alles.

Die Verwitterungen am Sitz hätte ich mir auch schenken können, denn da hockt später Captain Apollo und verdeckt alles.

Die Abziehbilder, die das DRADIS der Viper (also die beiden Bildschirme vorne) darstellen, müssen sehr genau ausgeschnitten werden, passen dafür aber auch exakt.

Die Abziehbilder, die das DRADIS der Viper (also die beiden Bildschirme vorne) darstellen, müssen sehr genau ausgeschnitten werden, passen dafür aber auch exakt.

Und so sitzt der fertig bemalte Captain dann an seinem Arbeitsplatz. Der Helm sollte eigentlich goldfarben werden, doch blöderweise hatte ich die Farbe nicht mehr. Jetzt ist es eben Kupfer. Gold muss er sich eben erst noch verdienen!

Und so sitzt der fertig bemalte Captain dann an seinem Arbeitsplatz. Der Helm sollte eigentlich goldfarben werden, doch blöderweise hatte ich die Farbe nicht mehr. Jetzt ist es eben Kupfer. Gold muss er sich eben erst noch verdienen!

Weiter geht es mit dem Aufbau der Rumpfzelle. Dies geht anfangs recht locker vonstatten, denn auch diese Teile passen sehr gut zusammen. Keinesfalls vergessen sollte man die Gitter an den „Lufteinlässen“, die unbedingt vor dem Zusammenbau der Rumpfzelle eingesetzt werden müssen. Im Nachhinein funktioniert das nicht mehr.

Die vier Teile des Rumpfes. Aufpassen mit den Gittern der Lufteinlässe!

Die vier Teile des Rumpfes. Aufpassen mit den Gittern der Lufteinlässe!

Die Tragflächen kann man ebenfalls bereits zusammenkleben und gemeinsam mit dem "Seitenruder" verschleifen. Die Gratbildung ist hier stellenweise wirklich enorm.

Die Tragflächen kann man ebenfalls bereits zusammenkleben und gemeinsam mit dem „Seitenruder“ verschleifen. Die Gratbildung ist hier stellenweise wirklich enorm.

Das Zusammenkleben selbst ist überhaupt kein Problem. Die Teile passen recht gut zusammen und das Cockpit sorgt auch nicht für eine blöde Überraschung. Mit ein ganz klein wenig Gefummel rastet alles dort ein, wo es auch hin soll.

Ein wenig Spachtelmasse an den Klebestellen ist in jedem Fall nötig.

Ein wenig Spachtelmasse an den Klebestellen ist in jedem Fall nötig.

Auch an den "Innenseiten" muss ein wenig gespachtelt werden. Der "Lufteinlass" sollte im Vorfeld schon lackiert werden, sonst gibt es später Gefummel.

Auch an den „Innenseiten“ muss ein wenig gespachtelt werden. Der „Lufteinlass“ sollte im Vorfeld schon lackiert werden, sonst gibt es später Gefummel.

Weiter geht es dann mit dem Aufbau der Triebwerkssektion. Diese besteht lediglich aus einem einzigen Teil, das auch recht gut passt. Einige Punkte sind allerdings weniger einfach, als es ausschaut. So darf man beispielsweise nicht gnadenlos alle Ritzen mit Spachtelmasse auffüllen und beischleifen, weil diese tatsächlich später zu den Blechtstößen gehören.

Man fängt an mit den beiden unteren Triebwerken. Diese kommen als ein Teil daher.

Man fängt an mit den beiden unteren Triebwerken. Diese kommen als ein Teil daher.

Um eine spielfreie Montage hinzubekommen, muss man mithilfe von Klebeband ein wenig Spannung erzeugen. Andernfalls versuchen die Triebwerke, nach oben auszubüxen und hinterlassen dabei hässliche Aussparungen.

Um eine spielfreie Montage hinzubekommen, muss man mithilfe von Klebeband ein wenig Spannung erzeugen. Andernfalls versuchen die Triebwerke, nach oben auszubüxen und hinterlassen dabei hässliche Aussparungen.

Die restlichen Teile der Triebwerkssektion.

Die restlichen Teile der Triebwerkssektion.

Zunächst einmal sollte das Ganze lediglich durch Zusammendrücken eingepasst werden. Der senkrechte Spalt bei den unteren Triebwerken ist tatsächlich gewollt und soll nicht zugekleistert werden!

Zunächst einmal sollte das Ganze lediglich durch Zusammendrücken eingepasst werden. Der senkrechte Spalt bei den unteren Triebwerken ist tatsächlich gewollt und soll nicht zugekleistert werden!

Von innen sieht der ganze Spaß ziemlich abenteuerlich aus ...

Von innen sieht der ganze Spaß ziemlich abenteuerlich aus …

Und an dieser Stelle kommt eine Stolperfalle: Laut Bauanleitung wirkt es so, als solle man die „inneren Triebwerksteile“ des oberen Triebwerks zunächst nur probeweise einsetzen. Ich hatte es so verstanden, dass danach die obere Verkleidung inklusive des „Seitenruders“ fest montiert werden kann und die „inneren Triebwerksteile“ sollen erst unmittelbar vor der Anbringung der Triebwerksauslässe eingesetzt werden. Das ist falsch! Tatsächlich müssen die „inneren Triebwerksteile“ am Besten noch vor dem Zusammenkleben der beiden Hälften der oberen Abdeckung eingesetzt werden. Tut man dies nicht, dann hat man am Ende einiges Gefummel mit dem Einsatz von Hebelwirkung vor sich, bei dem es im schlimmsten Fall zu Bruch kommen kann (ich habe es glücklicherweise ohne Beschädigungen hingekriegt).

Weiter geht es mit der Kabinenhaube, die ich zunächst locker aufgesetzt, mit Weißleim an einigen Punkten leicht fixiert und abgeklebt habe. Die Passgenauigkeit geht soweit in Ordnung, auch wenn es in den Ecken zu leichten Aussparungen kommt. Lässt sich für mich leider nicht vermeiden, weil ich die Haube nicht ankleben werde.

Gerade in den vorderen Ecken ist noch etwas Luft. Hier könnte man eigentlich spachteln, wenn man die Haube nicht abnehmbar gestalten wollte.

Gerade in den vorderen Ecken ist noch etwas Luft. Hier könnte man eigentlich spachteln, wenn man die Haube nicht abnehmbar gestalten wollte.

Das Abkleben funktioniert wegen der geraden Linien der Haube absolut problemlos.

Das Abkleben funktioniert wegen der geraden Linien der Haube absolut problemlos.

Nach dieser Stufe des Zusammenbaus kann es nun zunächst an die Lackierung gehen. Da der Vogel anschließend ordentlich mitgenommen aussehen und verschiedene Kampfspuren tragen soll, fange ich auf eine recht außergewöhnliche Weise an:

Auch wenn die Viper später weiß werden soll, starte ich mit einer schwarzen Grundierung.

Auch wenn die Viper später weiß werden soll, starte ich mit einer schwarzen Grundierung.

Der Hintergedanke dabei: Der Decklack soll später an verschiedenen Stellen deutlich zerkratzt werden. Bei weißem Lack auf weißem Untergrund hat dies natürlich einen recht ernüchternden Effekt – nämlich überhaupt keinen. Also nehme ich eine schwarze Grundierung, mit der ich später ein paar nette Effekte zaubern kann.

Ein weißer Überzug - und damit steht auch schon die Grundfarbe.

Ein weißer Überzug – und damit steht auch schon die Grundfarbe.

Weiter geht es mit Weiß, seidenmatt. Damit erhält die Viper bereits ihre Grundfarbe. Damit schon im Vorfeld ein leicht „schmutziger“ Eindruck entsteht, wird buchstäblich in Schichten gesprüht, wobei ich hier und dort einige Bereiche ein wenig „vernachlässige“. Dort deckt das Weiß nicht ganz so gut und die Viper bekommt kein aalglattes, opakes Finish, sondern eine eher „lebendige“ Oberfläche (nimm mir doch mal einer die Anführungszeichen weg … die haben es mir momentan irgendwie angetan).

Weiter ging es dann mit den Markierungen:

Die roten Streifen an Rumpf und Tragflächen liegen als Decals bei. Diese anzubringen ist jedoch eine zu große Fummelei. Deswegen wird lackiert. Dazu verwende ich die ausgeschnittenen Decals zunächst als Schablone.

Die roten Streifen an Rumpf und Tragflächen liegen als Decals bei. Diese anzubringen ist jedoch eine zu große Fummelei. Deswegen wird lackiert. Dazu verwende ich die ausgeschnittenen Decals zunächst als Schablone.

Mit Bleistift werden dann die Eckpunkte markiert. Dort kann ich anschließend mein Maskierband exakt ansetzen.

Mit Bleistift werden dann die Eckpunkte markiert. Dort kann ich anschließend mein Maskierband exakt ansetzen.

Fehlt nur noch ein Schleifchen drumherum ...

Fehlt nur noch ein Schleifchen drumherum …

Und so sieht die fertige Grundlackierung dann aus. Als Farbe musste Revell Nr. 330 herhalten - die passt noch mit am Besten, auch wenn die Anleitung etwas anderes sagt.

Und so sieht die fertige Grundlackierung dann aus. Als Farbe musste Revell Nr. 330 herhalten – die passt noch mit am Besten, auch wenn die Anleitung etwas anderes sagt.

Wie weiter oben schon angeschnitten, soll die Viper aber kein Flieger aus dem Verkaufsraum werden, sondern ein Einsatzgerät, das schon richtig heftig auf die Ohren bekommen hat. Deswegen müssen verschiedene Dinge her: Kratzer, Lackabplatzer und jede Menge Dreck. Los geht’s:

Zunächst einmal werden einige Kratzer angebracht. Ich verwende dazu ein scharfes Messerchen und gehe damit vorsichtig zu Werke. Immer schön von vorne nach hinten!

Zunächst einmal werden einige Kratzer angebracht. Ich verwende dazu ein scharfes Messerchen und gehe damit vorsichtig zu Werke. Immer schön von vorne nach hinten!

Auch an der Oberseite des Rumpfes wird ordentlich gekratzt.

Auch an der Oberseite des Rumpfes wird ordentlich gekratzt.

Nun folgt die Farbgebung der Instrumentarien an den Seiten der Viper.

Die klaren Linien lassen sich gut abkleben und dann mit einem dunklen Grau (Tamiya German Grey) lackieren.

Die klaren Linien lassen sich gut abkleben und dann mit einem dunklen Grau (Tamiya German Grey) lackieren.

Bevor die finale Verschmutzung vorgenommen wird, müssen noch die Decals angebracht werden. Dies erweist sich in der Praxis leider als eine ziemliche Nerverei, weil einige Decals ums Verrecken nicht halten wollen. So gehen mir mindestens 3 Stück komplett verloren. Glücklicherweise liegen sie alle an der Unterseite und sind in der Regel nicht sichtbar.

Weitgehend komplett mit Decals bestückt.

Weitgehend komplett mit Decals bestückt.

Zuletzt folgt nun – nach der Erledigung verschiedener Detailarbeiten – das große Einsauen. Normalerweise könnte man dafür Ölfarben verwenden, doch das vermeide ich aus zwei Gründen: Erstens habe ich als Grundfarben Emaille-Lack von Revell verwendet. Mit Ölfarben und Terpentin würde ich diese Farben angreifen und wieder ablösen. Zweitens habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich Ölfarben im Nachhinein nur noch schwer so bearbeiten lassen, wie ich es in diesem Fall gerne haben möchte. Deswegen habe ich zu einer anderen Methode gegriffen und zunächst Tamiya Schwarz (XF-1) extrem stark verdünnt und mit einem großen Pinsel quer über das ganze Modell geschmiert. Dies habe ich dann gut durchtrocknen lassen (geht ratzfatz, weil der Spiritus, den ich als Verdünnung benutze, schnell verdunstet). Im Anschluss tauche ich ein Wattestäbchen in sauberen Spiritus und fange an, die Farbschmiere wieder abzuwischen. Natürlich habe ich damit nicht immer und überall Erfolg … und genau das ergibt den Effekt, den ich haben möchte.

Die Verschmutzung nimmt Form an.

Die Verschmutzung nimmt Form an. Hier noch die komplett eingeschmierte Variante …

... und hier das Ergebnis nach der Bearbeitung mit einem in Spiritus getränkten Wattestäbchen.

… und hier das Ergebnis nach der Bearbeitung mit einem in Spiritus getränkten Wattestäbchen.

Die frei liegenden Maschinenteile erhalten noch ein Drybrushing mit Alu-Mattlack (Revell 99, hier realisiert mit Aqua-Color).

Die frei liegenden Maschinenteile erhalten noch ein Drybrushing mit Alu-Mattlack (Revell 99, hier realisiert mit Aqua-Color).

Ganz zum Schluss werden noch die Triebwerksauslässe in Stellung gebracht.

Die Triebwerke erhalten eine Grundierung aus Alu-Mattlack, der anschließend mit hochverdünnter schwarzer und blauer Acrylfarbe von Tamiya nachbehandelt wird.

Die Triebwerke erhalten eine Grundierung aus Alu-Mattlack, der anschließend mit hochverdünnter schwarzer und blauer Acrylfarbe von Tamiya nachbehandelt wird.

Und dies ist dann das Endergebnis:

Fertig - eine Viper Mk.II, am Steuer Captain Apollo.

Fertig – eine Viper Mk.II, am Steuer Captain Apollo.

Selbstverständlich gibt es auch eine Bildergalerie mit weiteren Ansichten des Modells. Ihr findet sie HIER >>>.

That’s all, folks …

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