Revell Cylon Basestar

Basestar-01

Revell
 
Cylon Basestar
 
aus „Battlestar Galactica“


 
 
Inzwischen fliegen schon so viele Bausätze in meiner Schatzkammer herum, dass ich Probleme habe, mich für das nächste Modell zu entscheiden. Also bin ich dazu übergegangen, den jeweils nächsten Bausatz einfach auszulosen. Dabei muss meine Frau „Glücksfee“ spielen. Und was hat sie diesmal aus der Lostrommel gezogen?

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Jawohl, den Zylonen-Basisstern von Revell. Nicht unbedingt ein Modell, das großartige Begeisterungsstürme bei mir hervorrufen konnte. Ich bin sicher, das merkt man auch schon der Bausatzvorstellung ein wenig an – auch wenn ich mir Mühe gegeben habe, einigermaßen neutral zu bleiben.

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Anfangs nahm ich an, der Zusammenbau würde nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen, doch da lag ich daneben. Sowohl Passgenauigkeit als auch Sauberkeit der Teile waren nämlich bei Weitem nicht so gut wie erhofft. Im Gegenteil, stellenweise musste richtig heftig nachgearbeitet werden.

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So ging das reine Zusammenkleben der Rumpfteile zwar schnell vonstatten, doch der Einsatz von Leimzwingen war unerlässlich.

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Danach ging dann die Schleiferei los. Und das war richtig hässlich, denn die Teile standen stellenweise um mehrere Millimeter über. So artete das Schleifen schon bald in ein echtes Schnitzen aus. Da ich auf das Modell keinen allzu großen Wert legte, habe ich mir auch keine übermäßige Mühe gegeben.

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Oberseite und Unterseite sind bei diesem Modell lediglich durch die unterschiedlichen Deckel gekennzeichnet, die glücklicherweise einigermaßen passten:

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Die wenigen restlichen Anbauteile hingegen waren schnell angebracht. Es gab auch keine größeren Ungenauigkeiten oder Unsauberkeiten. Lediglich ein leichtes Verschleifen an den Kontaktstellen zu den Gießästen musste durchgeführt werden.

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Richtig interessant wurde es dann aber mit der Lackierung. Ich finde, das Schlimmste, was man einem solchen Modell antun kann, ist eine ganz einfache, opake Lackierung, wie es die Bauanleitung vorgibt. Stattdessen wollte ich dem Basisstern eine hübsch abgenutzte, dreckige Oberfläche verpassen. Um diesen Effekt zu erreichen, versah ich die gesamten Untertassensektionen mit einer Unzahl von schwarzen und weißen Punkten:

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Über die Punkte zog ich dann stark verdünnte graue Farbe. Dabei achtete ich darauf, die Flecken nicht vollständig zu verdecken, um ein leicht „scheckiges“ Aussehen zu erzielen.

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Danach ging ich mit extrem stark verdünnter weißer Farbe herbei, um einige Rumpfpartien hervorzuheben:

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Der letzte Arbeitsgang war dann ein umfassendes Washing mit schwarzer, extrem verdünnter Ölfarbe. Diese habe ich flächendeckend eingesetzt und nur die gröbsten Tropfen mit einem Q-Tip abgetupft:

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Es ist wirklich kaum zu glauben, doch damit war der Zusammenbau schon erledigt. Fehlte nur noch der aus zwei Teilen bestehende Ständer, der rasch zusammengebaut und mit Chromsilber lackiert war. Dieser Ständer macht mir allerdings einige Sorgen, denn er wirkt ein wenig schwach auf der Brust. Einen heftigeren Schubs wird der Basisstern vermutlich nicht aushalten, ohne dass der Ständer die Grätsche macht.

Nun aber genug geblubbert! Es wird Zeit, dass ich mich um die Fotogalerie kümmere.

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That’s all, folks!

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