1/48 Pegasus Hobbies „War of the Worlds“ Martian War Machine

Das Cover-Artwork des Baukastens.

1/48 Pegasus Hobbies
 
„War of the Worlds“
 
Martian War Machine


 
 

Hersteller: Pegasus Hobbies
Erscheinungsjahr: 2008
Hersteller-Bestellnummer: 9001
Länge: 205 Millimeter
Spannweite: 260 Millimeter
Bauteile: 17
Kaufpreis: 35,00 Euro (ebay, Stand November 2011)

 
 

Die Hintergrundgeschichte …

 
 
… hatte ich bereits bei der Bausatzvorstellung zum 1/144 Pegasus Hobbies “War of the Worlds”-Diorama erzählt. Deswegen hier nur in aller Kürze: Im Film „War of the Worlds“ („Kampf der Welten“, USA 1953) starten die Marsianer ihre Invasion auf die Erde. In der Nacht stürzen ihre Mutterschiffe vom Himmel und setzen mehrere kleine Angriffsschiffe frei, gegen deren magnetischen Schutzschirm kein Kraut gewachsen ist. Dummerweise sind die Marsianer nicht gegen die irdischen Viren und Bakterien immun und gehen deswegen zugrunde, bevor sie die Menschheit auslöschen können.

Pegasus Hobbies hat diesen Oscar-prämierten Klassiker des Science-Fiction-Films aufgegriffen und eine Reihe von Bausätzen dazu herausgebracht. Einer davon ist dieses marsianische Angriffsraumschiff im Maßstab 1/48.
 
 

Der Baukasten:

 
 
Der Kasten selbst weist keinerlei Besonderheiten auf. Es handelt sich um eine schlichte Kartonverpackung aus nicht allzu festem Material mit den Abmessungen 330 mm x 235 mm x 80 mm (L x B x H). Wie am Anfang dieser Seite zu sehen, zeigt das Cover-Artwork eine Action-Szene mit dem marsianischen Raumschiff.

Bilder des fertigen Bausatzes an der Seite des Kartons.

Auf einer Seite sind zwei Bilder des fertigen Modells zu sehen, auf der anderen ein fetziger Text, ganz im Stil der 50er Jahre gehalten, der kurz auf den Film eingeht und sich wie ein typischer Aufmacher in einem Trailer liest.

Das erste Öffnen des Kartons.

Beim ersten Blick in den Kasten staunt man nicht schlecht. Der Inhalt ist zwar nicht allzu umfangreich (was man bei insgesamt 17 Bauteilen auch sicherlich nicht erwarten kann), aber nichtsdestotrotz beeindruckend.

Die Bauteile sind auf zwei Plastiktüten verteilt – eine für die soliden Teile, eine für die Klarsichtteile. Außerdem gibt es noch eine Bauanleitung. Die beiden Rumpfschalen des Raumschiffs fallen allerdings sofort ins Auge. Daneben klickern noch viele Teile lose in den Tüten umher.
 
 

Papierkriegchen:

 
 
Pegasus Hobbies schont den Wald und legt eine sehr kompakte Bauanleitung bei. Es handelt sich um ein in der Mitte gefaltetes DIN-A-4-Blatt, schwarzweiß bedruckt. Mehr braucht es allerdings auch nicht für diesen Bausatz.

Die Bauanleitung - erste und vierte Seite.


 

Die Bauanleitung - zweite und dritte Seite.


 
Seite 1 zeigt noch einmal das Cover-Artwork sowie den Trailertext von der Kartonseite. Auf den Seiten 2 und 3 ist dann der Zusammenbau des gesamten Modells in drei Arbeitsschritten beschrieben. Auf Seite 4 folgt dann die Bemalungsanleitung. Folgende Farben werden laut Anleitung benötigt:

  • Ozeanblau
  • Dunkelgrün
  • Braun
  • Schwarz seidenmatt
  • Gelb
  • Gunmetal
  • Weiß
  • Kupfer

Sämtliche Klarsichtteile sind bereits coloriert und müssen nicht weiter lackiert werden. Das Raumschiff an sich benötigt ebenfalls nicht viel Farbe. Die Basis hingegen verschlingt den Löwenanteil an Farben, denn hier muss ein Teil einer Weltkugel aufgepinselt werden.
 
 

Die Bauteile:

 
 

Ober- und Unterseite des Raumschiffs.


 
Wie bereits erwähnt, fallen die beiden Rumpfschalen sofort ins Auge, denn sie dominieren den gesamten Baukasten. Die beiden Teile sind bereits zusammengesteckt und lassen sich nur mit moderater Gewalt wieder voneinander trennen. Auch das Gewicht der Teile ist bemerkenswert, denn es handelt sich um dickes, stabiles Plastikmaterial, das ohne Weiteres auch einen Wurf gegen die Wand aushalten würde. Details gibt es – bis auf wenige Gravuren an der Rumpfunterseite – keine, doch das hat nichts mit der Qualität des Bausatzes zu tun, sondern vielmehr damit, dass dieses Modell schlicht und ergreifend keinerlei Gravuren aufweist.

Die restlichen Teile.


 
Die restlichen Bauteile liegen mehr oder weniger lose dem Bausatz bei. Echte Kleinteile gibt es nicht – alles lässt sich bequem in die Hand nehmen, ohne eine Pinzette benutzen zu müssen.

Der Schriftzug an der Basisplatte im Detail.


 
Ein näherer Blick auf das Namensschild der Basis zeigt den Schriftzug als erhabene Struktur, die sich gut bemalen lassen wird. Allerdings hat sie sich nur ziemlich mies fotografieren lassen, denn das glatte Material reflektiert jedes bisschen Licht und macht die Strukturen auf dem Foto nahezu unkenntlich.

Relief der Weltkugel auf der Basisplatte.


 
Auch die Strukturen der Weltkugel können sich sehen lassen. Die Bemalung wird anschließend sicherlich nicht leicht, doch die Vorgaben sind in Ordnung.

Die farbigen Klarsichtteile.


 
Zuletzt noch die Klarsichtteile. Diese liegen alle lose in einer gesonderten Plastiktüte vor. Laut Bauanleitung sind die Teile so geformt, dass eine Fehlmontage unmöglich ist.
 
 

Brot und Contra:

 
 

BROT CONTRA
Hochwertige Anmutung der Teile: Solides Material, ausgezeichnete Verarbeitung, keine Gießgrate oder ähnliche Unsauberkeiten. Für Fummelexperten und Detailfreaks ein Albtraum, weil kaum Details vorhanden.
Extrem einfacher und – laut Hersteller – sogar idiotensicherer Zusammenbau. Sogar auf Klebstoff könnte weitgehend verzichtet werden, weil sich die Teile zusammenstecken lassen. Nicht ganz einfache Bemalung der Basis. Für ein gutes Ergebnis ist Erfahrung nötig.
Tolle Passgenauigkeit! Ein Display mit einer Trümmerlandschaft – ebenso wie im 1/144-Diorama – würde dem Modell noch einen zusätzlichen Drive verleihen.

Auch der zweite Pegasus-Bausatz, den ich mir zulege, weiß zu gefallen. Er bietet zwar auf den ersten Blick keine besonderen Herausforderungen für einen Modellbauer, doch wenn man will, dann kann man auch hier noch eine Menge selbst basteln. So kann man sich beispielsweise an der mitgelieferten Basis austoben und eine hübsche Erdoberfläche pinseln, oder man macht sich die Arbeit, eine Trümmerlandschaft mit Gebäuderesten selbst herzustellen – was ich bereits ins Auge gefasst habe.

Ob so oder so – wer den Film mochte, der sollte bei diesem Bausatz nicht lange fackeln und zugreifen!

That’s all, folks!

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