„War of the Worlds“ – das Diorama

1/144 Pegasus Hobbies
„War of the Worlds“
Diorama

In einer warmen Sommernacht geht in der Nähe einer kalifornischen Kleinstadt ein Meteorit nieder. Die Einwohner des Städtchens holen eilig einen berühmten Wissenschaftler vom nahe gelegenen Pacific-Institut herbei, der den Meteoriten untersuchen möchte. Doch er muss warten, bis der Meteorit abgekühlt ist. So gehen alle nach Hause, um am nächsten Morgen zurückzukommen. Nur drei Männer bleiben als Feuerwache zurück. In der Nacht öffnet sich der Meteorit und eine metallene Sonde taucht auf. Sie verbrennt die drei Männer von der Feuerwache zu Asche und verwüstet die gesamte Umgebung mit Todesstrahlen. Die Armee wird sofort eingeschaltet und rückt mit Panzern und Geschützen an. Dann beginnt die Invasion: Futuristische Kriegsmaschinen tauchen aus dem Meteorit, der offenbar vom Mars stammt, auf und nähern sich den Panzern. Bei der Asche der drei Männer von der Feuerwache treffen die Kontrahenten schließlich aufeinander. Werden die Panzer der U. S. Army die außerirdischen Invasoren aufhalten können?

Und hier ist es nun: Mein allererstes Diorama!

Dabei handelt es sich um einen Bausatz im Maßstab 1/144 aus dem Hause Pegasus Hobbies. Neben der hübsch gegossenen Basisplatte finden sich im Baukasten Teile für zwei Panzer und zwei marsianische Kriegsmaschinen. Über den Zusammenbau ist nicht viel zu erzählen, denn es gibt nicht sonderlich viel, was zusammengebaut werden kann. So besteht ein Panzer beispielsweise aus gerade einmal vier Teilen. Dafür ist das Ganze aber sehr hübsch ausgeführt und lässt sich prima verarbeiten. Ich habe nur noch etwas Streumaterial aus dem Zubehörhandel ergänzt und alles mit Tamiya Acrylfarben bzw. Revell Aquas besprüht und bepinselt. Damit habe ich vielleicht nicht die Waffe unter den Dioramen gebaut (schließlich habe ich ja auch überhaupt keine Ahnung vom Dioramenbau), aber wenn ich demnächst meinen neuen Job antrete, sollte das als Schreibtischdekoration absolut schicken.

Eine Bausatzvorstellung zu diesem Diorama gibt es übrigens auch:

Zur Bausatzvorstellung >>>

Und hier nun die Fotos. Ich hatte das Diorämchen gerade auf meinem Laptop stehen – und da habe ich es einfach gelassen, weil ich ansonsten überhaupt keinen neutralen Hintergrund zur Hand hatte. Fand ich irgendwie ganz witzig …

Das Diorämchen im Überblick.


 

Bei den Panzern dürfte es sich um "Shermans" handeln. Ich weiß allerdings weder um welche Ausführung es sich handelt noch ob die Dinger vorbildgetreu sind. Das ist mir - offen gesagt - auch ziemlich schnuppe. Hauptsache, die marsianischen Kriegsmaschinen sind vorbildgetreu ;-)


 

Die Kriegsmaschinen. Laut H. G. Well's Roman hätten es eigentlich dreibeinige Gehmaschinen sein sollen, doch diese waren im Jahr 1953 tricktechnisch nicht umsetzbar. Daher haben sich die Produzenten für langsam und niedrig fliegende Maschinen entschieden, deren Form an Manta-Rochen erinnern soll. Dafür gab es dann den Special-Effects-Oscar.


 

Die traurigen Überreste der drei Männer von der Feuerwache. Um ihre freundlichen Absichten zu zeigen, hatten sie einen Mehlsack als weiße Fahne geschwenkt. Als kleines Dankeschön wurden sie daraufhin von den Marsianern mit einem Todesstrahl gegrillt.


 

Ein Blick aus der Vogelperspektive, um die Raumaufteilung zu verdeutlichen.


 

Als Ständer für die Angreifer hatte Pegasus Hobbies zwei ziemlich grobschlächtige Plastikstangen beigepackt. Diese habe ich durch geschwärzten Blumendraht ersetzt. Das ist weniger aufdringlich.


 

Dem Bausatz lag auch ein "Todesstrahl" aus transparentem Plastik bei. Damit hätte man dem Panzer Saures geben können. Ich habe allerdings auf den Strahl verzichtet, denn der sieht auch gut bemalt ziemlich affig aus. Außerdem bleibt so etwas Spannung in der Szene erhalten.


 

Eigentlich hatte ich überhaupt nicht geplant, das Diorama schon zu bauen. Der Bau meiner 1/32 Arado 196 von Revell stockte nur ein wenig, weil ich auf einen neuen Decalbogen warte. Da wollte ich zwischendurch nur mal schauen, ob die Teile zusammenpassen. Und dann kam eins zum anderen ...


 

That’s all, folks!

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