Das ist sie also nun – meine Soldatengeschichte. Ich habe ein wenig mit der Erzählform herumexperimentiert und ich habe viele Erfahrungen, die ich selbst in meiner Bundeswehrzeit gemacht habe, in die Geschichte einfließen lassen.

Mit etwas Abstand betrachtet muss ich selbst einräumen, dass „F.I.D.E.R.“ sicher nicht zu den echten Highlights aus meiner Feder zählt. Dennoch mag ich den Roman – alleine wegen der Erinnerungen, die daran hängen. Normalerweise lautet das Motto: „Ich schreibe für den Leser.“ In diesem Fall muss ich jedoch gestehen, dass ich diesen Roman eher für mich selbst verfasst habe. Ich habe während meines Wehrdienstes so viele verrückte, eklige, lustige und interessante Dinge erlebt, dass ich sie irgendwann einfach einmal aufschreiben musste. Um es nicht zu trocken zu machen, habe ich diese Erlebnisse nun in einen Science Fiction Roman verpackt.

Ich bin sicher, wer sich auf das ungewöhnliche Setting und die eigenwillige Erzählweise einlässt, der kann seinen Spaß mit „F.I.D.E.R.“ haben. Es ist einfach keine Geschichte, die hinterfragt werden will. Es ist eine Geschichte, die einfach unterhalten und am Ende mit einem doppelten Twist überraschen soll. Und wenn man als Leser weiß, dass tatsächlich auch noch mehr Realität darin steckt, als man anfangs annehmen möchte, dann verleiht dies dem Roman möglicherweise nochmal einen besonderen Drive.

Bleibt die Frage: Wird es eine Fortsetzung geben? Wird ein Kamerateam in den Kessel gehen, um eine Reportage zu drehen? Wird es dann wieder Found Footage geben? Werden Petursson und seine Kameraden wieder auftauchen?

Definitiv: Nein!

Ich habe alles erzählt, was es zu erzählen gab.

Und damit endet die Geschichte.