Alouette II - der fummelige Heckausleger!
Der Heckausleger der Alouette II besteht in seiner Grundstruktur lediglich aus drei Teilen. Doch diese zusammenzubekommen hat es wirklich in sich! Es gibt nämlich keinerlei Führungszapfen oder andere Stellen, an denen die Teile untereinander "einrasten" können oder sich aneinander ausrichten lassen.
Laut Bauanleitung müsste ich zunächst das obere Gitterteil mit einem der Seitenteile verbinden und dabei auf gut Glück ausrichten, damit später alles zusammenpasst. Das ist mir allerdings ein wenig zu fummelig und kann zu leicht in die Hose gehen. Deswegen habe ich mich für eine andere Herangehensweise entschieden.
Zuerst werden die beiden Seitenteile an ihrem unteren Steg mit Maskiertape zusammengeklebt. Auf diese Weise sind sie längst ausgerichtet, lassen sich in ihrem Winkel zueinander aber noch anpassen. Die obere Struktur habe ich bereits "eingelegt", aber noch nicht fixiert:
Im zweiten Schritt klebe ich die obere Struktur Punkt für Punkt an den beiden Seitenteilen fest. Auf diese Weise ist der gesamte Heckausleger schon einmal ausgerichtet und an seiner Oberseite fixiert:
Dritter Schritt: Ich verklebe auch die Hälften der unteren Schiene an den beiden Seitenteilen miteinander, indem ich den superdünnen Tamiya-Kleber zwischen meinen Maskiertape-Streifen in die Lücken laufen lasse und kurz zusammendrücke. Der Kleber bindet binnen Sekunden ab und ich kann das Maskiertape entfernen:
Letzter Arbeitsschritt für diesen Abschnitt: Ich klebe den Heckausleger auf das Landegestell. Fuck, an dieser Stelle fällt mir auf, dass ich über das Landegestell kein einziges Wort verloren habe! Nun, das war auch nicht sonderlich spektakulär. Es galt einfach nur, die beiden Kufen mit dem Mittelteil zu verkleben, wobei ich lediglich auf die korrekte Ausrichtung der Kufen achten musste. Kein großes Ding.
Das Anbringen des Heckauslegers stellt auch keine große Herausforderung dar. Die vier Punkte, an denen die beiden Baugruppen miteinander verklebt werden, sind gut ersichtlich und zugänglich. Ein bisschen vom guten, dünnen Tamiya-Kleber drauf, kurz angedrückt und schon hält der ganze Klapperatismus zusammen:
Allmählich nimmt die ganze Sache Gestalt an. Im nächste Arbeitsschritt kümmere ich mich dann um die Turbinensektion.
That’s all, folks!



